Knobeln im Labor - Escape-Room im Chemie-Unterricht
Der Basiskurs Chemie der KS2 besucht die PH Ludwigsburg und versucht sich aus ihrem Escaperoom rauszuarbeiten. Dabei sind sie gestrandete Raumfahrer und müssen versuchen ihre Rakete zu reparieren.
Verschollene Schulklasse wieder da!
Am 15. Tag des Januars 26 um 8:53 Uhr, ein sonniger Morgen, verschwand der Chemie-Basiskurs spurlos. „Sie waren nicht nur fachlich, nein, auch menschlich ganz große Nummern“ [so der anonyme Chemielehrer am Tag des Verschwindens]. In der Twittersphäre zirkulierten die ein oder andere Theorie. Eine geheime Mission? Ein doppeltes Spiel? Oder doch eine tragische Entführung? Wer sind die Entführer und wozu brauchen sie die geheimen Informationen über den Chemie-Kurs?
Dann um 8:55 Uhr – endlich. Investigative Journalisten fanden ihre Spur auf einem verlassenen Planeten. Bei einer Expansions-Exkursion erlitten sie fatalen Schiffsbruch. Doch keine Sorgen – auf diesem Raumschiff befinden sich die vermeintlich herausragendsten Wissenschaftler ihrer Generation.
Der sagenumwobene Planet wird im Fachjargon auch als Pädagogische Hochschule Ludwigsburg betitelt. Ihre erste Hürde war die Gewährleistung lebensnotwendigen Sauerstoffs, berichtet uns die vor Ort gewesene Navigatorin Nelly Hornung. Ihre ausgeklügelte Lösung war die Elektrolyse von Wasser. Doch dabei blieb es nicht. Sie stießen auf weitere Probleme, welche sie mit Bravour lösten. Dabei reparierten sie unter anderem ihren wasserstoffbetriebenen Düsenantrieb mithilfe der Hydrosticks und machten sich unter Zeitdruck an die Neuverkabelung der Maschinenwerke. Dabei brillierte vor allem der Elektroniker Malik Nebi Han mit seinen geschickten Fingergriffen.
So schaffte es die gesamte Crew bis auf den nun schmerzlich betrauerten Schönling Timothy wohlauf wieder in den sicheren Hafen namens Goethe-Gymnasium. Basiskurs hin oder her – gewappnet sind diese Chemiker für alles.
Text + Bilder: Malik Han, Theo Hoffmann und Tim Mühleib
