Eine heiße Woche am Goethe: Wenn das Klassenzimmer zur Sauna wird

Die Hitzewelle hatte in dieser Woche auch das Goethe-Gymnasium fest im Griff. Schon am frühen Morgen war es in vielen Klassenzimmern, vor allem in den oberen Stockwerken, sehr warm. Im Laufe des Tages erinnerten die Temperaturen stellenweise eher an eine Sauna als an einen Klassenraum. Mit jeder Unterrichtsstunde stiegen die Temperaturen weiter an und machten das Lernen und Arbeiten für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie alle Mitarbeitenden zu einer echten Herausforderung.

Deshalb wurde für die Klassen 5 bis 9 ab der 5. Stunde hitzefrei erteilt. Bis dahin waren Kreativität und Flexibilität gefragt: Unterricht fand, wann immer möglich, in den kühleren Kellerräumen oder unter den schattigen Arkaden statt. Ausreichend trinken, kurze Verschnaufpausen und angepasste Unterrichtsformen gehörten in dieser Woche ebenso zum Schulalltag wie der Anspruch, denUnterrichtsstoff trotz der Hitze nicht aus dem Blick zu verlieren. Schließlich stehen bis zu denSommerferien noch einige Schulwochen auf dem Programm.

Die vergangenen Tage haben gezeigt, wie herausfordernd extreme Hitze für eine Schule ist. Auch wenn die hohen Temperaturen allen einiges abverlangt haben, zeigte sich, wie wichtig pragmatische Lösungen und ein gemeinsamer Blick auf das Machbare sind. So konnte der Unterricht trotz deraußergewöhnlichen Bedingungen stattfinden und diese besonders heiße Schulwoche gemeinsam bewältigt werden. Nichtsdestotrotz macht die Hitzewelle auch deutlich, dass langfristigere Lösungen gefunden werden müssen, sodass dauerhaft aufgeheizte Klassenzimmer keine Normalität für denSchulbetrieb werden.

Text + Fotos: C. Walter
Bearbeitet: J. Kukuk

Die 5d bei „kühleren“ Temperaturen im untersten Stock

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