Maxi und die Zaubertrommel - gelungene Musical-Aufführung der Fünftklässler

Für ein besonderes Bühnenspektakel haben die rund 100 Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen des GGL bei zwei Aufführungen des Musicals „Maxi und die Zaubertrommel“ in der Karlskaserne gesorgt.

Was passiert, wenn in den Alltag plötzlich das Außergewöhnliche einbricht? Maxi (Deborah Elias) widerfährt genau dies: Ermüdet und genervt von einem Einkaufsbummel, bekommt sie eine Trommel geschenkt, die sich als magisches Zauberinstrument entpuppt und ihr das Reich der bunten Töne eröffnet. Doch als die Trommel plötzlich verschwindet, muss Maxi gemeinsam mit dem roten Ton (Chloe Moraiti) in einer abenteuerlichen Aktion das Zauberreich vor dem Zugriff des bösen Königs Gier (Janis Holz) und seiner drei Hexen (Melissa Tippelt, Yasmine Elderwy und Constanze Heinrich) retten. Und hier zeigt sich, dass die scheinbar so märchenhafte Kulisse auch eine spielerische Auseinandersetzung mit Fragen bietet wie etwa: Wie wichtig sind Besitz und Konsum, wenn darüber Fantasie, Individualität und Engagement in Vergessenheit geraten?

Wieder einmal haben die fünften Klassen des GGL ein Musical auf die Bühne gebracht. Ein halbes Jahr engagierter Proben haben sich für Sänger, Tänzer, Schauspieler und den „Kaufhaus-Chor“ gelohnt. Die beiden Aufführungen am Freitag, dem 13. waren ausverkauft. Lautstark bejubelt wurde die Gesamtleistung aller Fünftklässler. Unterstützt wurden sie durch die „Kaufhaus-Boys’n’Girl“-Band, die sich aus dem Kollegium zusammengefunden hatte. Sandra Hempel und Elisa Schulz hatten die Vorbereitung der Solisten übernommen, während die musikalische Leitung des Chores in den Händen von Claudius Heinzelmann, Antje Krauter und Birgit Wößner lag und Korbinian Roscher die Organisation übernommen hatte. Und wenn das Ohr einmal durch das Auge abgelenkt wurde, konnten unzählige liebevolle Details in dem von Marie Wagner entworfenen Bühnenbild sowie in den Kostümen und Tänzen bestaunt werden, die in der Inszenierung von Theresa Gulden und Melissa Kloker wunderbar zur Geltung kamen. Ins rechte Licht gerückt wurde alles von der Firma Lautmacher im Verbund mit der Veranstaltungstechnik-AG des GGL.

Eine Gemeinschaftsproduktion also, die den Schülerinnen und Schülern nicht nur die Bühne als Entwicklungsfeld eröffnete, sondern auch Schule mit seinem gesamten kreativen Potential zeigte!
Mehr davon!

Text: B. Vennefrohne

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