Studienfahrt der Lateinklasse 10a nach Trier

Am Montag, den 15. Juli war es endlich so weit: Wir, die 10a, trafen uns um 8.15 Uhr an der Bärenwiese, um die schon lange ersehnte Fahrt nach Trier anzutreten. Nach ein, zwei kleinen Verspätungen – einerseits von den Schülern, andererseits vom Busunternehmen - fuhren wir los. Schon auf der Hinfahrt kam beim Werwolf spielen im Bus gute Stimmung auf, jedoch waren wir alle dann doch froh, als wir in der Jugendherberge in Trier angekommen waren. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Jugendherberge und dem Beziehen der Zimmer liefen wir auch schon in die Stadt zur Porta Nigra. Dort hörten wir kurz etwas über ihre Geschichte und besichtigten das Wahrzeichen anschließend. Wir waren sehr beeindruckt von dem Gebäude und der Aussicht. Danach liefen wir zur Konstantinsbasilika und bewunderten die beeindruckende Kassettendecke, verließen die Kirche aber relativ schnell wieder aufgrund des Personals, welches nicht immer so freundlich gegenüber uns Schülern war. Weiter ging es in die Kaiserthermen, wo wir ein Aufgabenblatt mit Fragen zu den Themen lösen sollten, was uns auch mehr oder weniger gelang. Danach grillten wir gemütlich und machten zum Abschluss des Tages eine Nachtwanderung zur Mariensäule, auf deren Rückweg wir unsere Lehrer mit einem Systemrätsel fast zur Verzweiflung brachten. Schließlich konnten sie es aber doch lösen.

Der zweite Tag begann mit dem Frühstück, bei dem fast alle pünktlich waren. Danach besichtigten wir ein antikes Gräberfeld in zwei Gruppen. In dieser sehr kurzweiligen Führung erfuhren wir viel über römische Gräber und bekamen einen Eindruck, wir groß solche Anlagen auch früher schon waren. Danach hatten wir Zeit, uns selbständig in der Stadt aufzuhalten, bevor wir eine Führung im Rheinischen Landesmuseum machten. Die Führung musste zwar noch an ein paar Stellen von unserer kritischen Lateinlehrerin richtig gestellt werden, war jedoch im Großen und Ganzen auch sehr informativ. Sehr beeindruckend waren die großen Mosaike und die Grabdenkmäler. Nach dieser Führung hatten wir noch einmal Freizeit, bis wir uns zum Pizzaessen wieder trafen.

Nach diesem sehr leckeren Essen machten wir uns auf zum Amphitheater, was sich als relativ langer Fußweg herausstellte, den wir jedoch gut meisterten. Dabei kamen wir noch an der steinernen Römerbrücke vorbei, über die wir auch noch etwas erfuhren. Im Amphitheater genossen wir eine Erlebnisführung mit dem Titel ‚Gladiator Valerius‘: Die Führung war sehr beeindruckend und kurzweilig und wir hatten alle sehr viel Spaß. Nach der Führung unterhielten wir uns noch mit dem Schauspieler, welcher uns am Ende noch bereitwillig Autogramme gab.

Um den Tag abzuschließen, liefen wir nochmals an den Kaiserthermen vorbei, um das Aufgabenblatt vom Vortag aufzulösen und gingen dann noch ein Eis essen, was wir vor der wunderschönen Kulisse der Porta Nigra zu uns nahmen.

An der Jugendherberge saßen wir noch eine Weile beisammen und redeten, bevor wir schlafen gingen. Den letzten Tag verbrachten wir mit einer Bootsfahrt auf der Mosel, bei der viel gesungen und fotografiert wurde. Danach mussten wir leider schon den nach Hause Weg antreten. Es waren wunderschöne Tage in Trier, für die wir uns auch noch einmal bei unseren beiden Lehrern (FB & KL) bedanken wollen. Unser herzlicher Dank gilt darüber hinaus dem Verein der Freunde und Ehemaligen unserer Schule, der uns durch einen großzügigen finanziellen Zuschuss die Trier-Fahrt in dieser Form erst ermöglicht hat. Vielen Dank!

Hanna B. für die 10a

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